Hay, good scotish weather, the rain comes slightly from the side

Gastbeitrag von Masterstudentin Sarah Schieker

Im Zuge ihrer Masterarbeit verbrachte Masterstudentin Sarah Schieker eine Woche an der University of Edinburgh in Schottland. Sie schnupperte dabei nicht nur Regen-, sondern vor allem Forschungsluft. Im folgenden Beitrag berichtet sie, wie es ihr in der Forschungswoche erging.

Im Zuge meiner Masterarbeit und Projektmitarbeit im Bereich Personalmanagement bei Prof. Dr. Katharina Frosch durfte ich im Juli eine Woche Forschungsluft an der University of Edinburgh in Schottland schnuppern. Personalwesen-Professorin und Studiengangsleiterin Kristina Potočnik war bereit, mich eine Woche zu betreuen und zu unterstützen. An einem Sonntagmorgen landete ich in Edinburgh. Positiv fiel mir sofort auf, dass die wichtigsten Orte, wie beispielsweise die Universität, wunderbar zu Fuß erreichbar sind.

Grassmarket

Grassmarketin früheren Zeiten als mittelalterlicher Marktplatz genutzt.
Am Montag traf ich mich dann mit der Professorin Kristina Potočnik am Wirtschaftscampus der University of Edinburgh. Für die Woche Aufenthalt bekam ich einen Platz in Ihrem Büro. Es folgten eine Einführung und eine Besprechung über das Ziel der Arbeitswoche. Da wir bereits zuvor im Austausch standen und ich sie schon an der THB kurz kennengelernt hatte, waren die Aufgaben soweit klar. Daher konnte ich direkt mit der Recherche zur Gestaltung meiner Befragung für die Masterarbeit beginnen.

Besonders viel Spaß machte die Literaturrecherche vor Ort. Durch den Zugang zu den großen Datenbanken der Uni gab es (fast) kein Buch, zu dem ich keinen Zugriff hatte und so konnte ich auf Anhieb viel an qualitativer Literatur finden. So vergingen die Stunden der kommenden Tage wie im Flug und meine Arbeit entwickelte sich nach Plan.

Die Universität hat verschiedene Campus- Standorte in der Stadt. Mein Arbeitsplatz an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, der Business School, lag sehr zentral. In den Sommermonaten ist in unmittelbarer Nähe ein Food-Markt im Rahmen der Festival- Saison aufgebaut.

campus

Campus der University of Edinburgh Business School (UEBS) –
seit 1918 werden hier Studiengänge angeboten.
Gegen Abend war an den meisten Tagen noch genug Zeit, um die Stadt zu erkunden und verschiedene Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Mit dem Gratiseintritt zu zahlreichen Attraktionen wie der Nationalgalerie und dem Nationalmuseum war dies eine sehr studentenfreundliche Angelegenheit und durchaus etwas, wovon sich deutsche Städte eine Scheibe abschneiden könnten.

Nationalmuseum

Rooftop des Nationalmuseums –
im Hintergrund ist das Edinburgh Castle zu sehen.

Zwischen schloss

Zwischen Schloss, Nationalgalerie und der Princes Street

Ein besonderes Highlight war für mich als Abschluss am Ende der Woche der Aufstieg zum Arthur’s Seat, dem Hausberg der schottischen Hauptstadt. Nach rund einer halben Stunde „Wanderung“ wird man am höchsten Punkt Edinburghs mit einem spektakulären Rundumblick auf die Stadt und die Nordsee inkl. der Forth Bridge belohnt.
Arthur’s Seat (Ost) –
mit Blick in Richtung Meeresarm Firth of Forth.

Arthurs Seat

Arthur’s Seat (Nord- West) – mit Blick in Richtung Old Town
Zum Ende der Woche hatte ich gemeinsam mit Prof. Potočnik alles erarbeitet was ich mir vorgenommen hatte und war positiv überrascht, wieviel wir letztendlich geschafft hatten. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, ich habe tolle Einblicke in den Unialltag bekommen und konnte dennoch viel von der Stadt mitnehmen, sowie persönliches und auch nützliches für meine Masterarbeit. Am Tag vor meiner Abreise bekam ich von Prof. Potočnik noch eine sehr schöne kleine Stadtführung zu ihren Lieblingsorten wie u.a. den botanischen Gärten und einem charmanten kleinen Schokoladencafé.

Über diese Möglichkeit und Erfahrung bin ich sehr glücklich und möchte mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen Beteiligten bedanken.

Großer Dank

Ein großer Dank gilt insbesondere den Professorinnen Frau Frosch und Frau Potočnik, sowie Herrn Professor Wilms.

 

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